Logopädische Praxis
Kerstin Haulitschek

Schlucken

 
 

Schlucken

Qualifizierte Diagnostik und Behandlung von Schluckstörungen ist eine Spezialisierung der Praxis vocalis.

Unser Ziel:
Die Normalisierung des Schluckaktes verbunden mit einer Erhöhung der Lebensqualität.

„Schlucken“ heißt: Transport von Nahrung, Flüssigkeit, Speichel und Sekret aus der Mundhöhle durch Rachen und Speiseröhre bis zum Magen. Wenn dieser Transport gestört ist, kommt es zu einer Schluck-störung, die als Dysphagie bezeichnet wird. Symptome, die auf eine Schluck-störung hinweisen können sind z.B. Husten, Räuspern, Verschlucken, unklares Fieber.

Schlucken

Eine Schluckstörung bedeutet eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Oft kann bestimmte Nahrung und Flüssigkeit nur in veränderter Konsistenz und mit Schlucktechnik geschluckt werden, oder der Patient muss teilweise oder voll über eine Magensonde (PEG) ernährt werden. Wenn bereits der Speichel nicht geschluckt werden kann, kann es zum Eindringen in die tiefen Atemwege kommen und so zu Komplikationen führen. In diesem Fall braucht der Patient vielleicht eine Kanüle.

Ursachen für Schluckstörungen können sein:

  • neurogen: z.B. nach Schlaganfall, Hirnblutung, Hirntumoren, Nervenerkrankungen
  • peripher-organisch: z.B. nach Tumor-OP, Unfalldefekten; Erkrankungen im Mund-/Rachen-/ Kehlkopfbereich
  • geriatrisch: z.B. durch Alterung mit Gewebe-abbau und Krankheit
  • iatrogen: z.B. durch Medikamente, Bestrahlungen
  • psychogen: z.B. im Rahmen einer psychischen Erkrankung

Bei Kleinkindern unterscheiden wir diagnostisch eine Fütterstörung von einer Schluckstörung und wählen den individuellen Behandlungsansatz entsprechend.